Fachbegriffe |
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Test zur Überprüfung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Dabei erzeugt ein Ventilator einen Über- oder Unterdruck im Haus. Aufgrund entstehender Druckänderungen können Fachleute Rückschlüsse über mögliche undichte Stellen im Gebäude ziehen.
Man kann nicht alle Sachverhalte in einer Verordnung wie der EnEV unterbringen. Die zwangsläufig notwendigen Verallgemeinerungen bedürfen im Einzelfall mitunter Anpassungen an Sonderfälle. In § 25 Abs. 1 EnEV werden daher Befreiungen für Immobilienbesitzer geschaffen:
Die Endenergie ist der Energieinhalt eines Energieträgers am Ort vor der Verbrennung oder Nutzung und damit der Wert den Sie bezahlen. (Heizöl im Tank, Erdgas aus der Leitung, Holz geschichtet oder als Pellets im Lager und auch Strom, der durch den Zähler fließt).
Der Energieausweis ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet.
Der Energiebedarf ist diejenige Energiemenge, die unter genormten Bedingungen (Klimadaten, definiertes Nutzerverhalten, Innentemperatur, angenommene interne Wärmegewinne) für die Beheizung, Belüftung und für die Bereitung von Warmwasser im jeweiligen Gebäude zu erwarten ist.
Der Energieverbrauch ist diejenige Energiemenge, die für die Beheizung, Belüftung und für die Bereitung von Warmwasser im jeweiligen Gebäude tatsächlich verbraucht wird.
Der Endenergiebedarf gibt die ausschließlich vom Gebäude benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung in Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr (kWh/(m2a)) an.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist deutsches Gesetz. In ihr werden Anforderungen zum effizienten Energieverbrauch von Gebäude vorgeschrieben. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.
Unter Heizlast versteht man die zum Aufrechterhalt einer bestimmten Raumtemperatur notwendige Wärmezufuhr. Die Heizlast wird in Watt angegeben. Sie richtet sich nach der Lage des Gebäudes (Südausrichtung), der Bauweise der wärmeübertragenden Gebäudeflächen und dem Bestimmungszweck der einzelnen Räume.
Der Heizwärmebedarf ist die errechnete Energiemenge, die z. B. durch Heizkörper an einen beheizten Raum abgegeben wird.
Entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Heizungsanlage den höchstmöglichen Wirkungsgrad erreicht. Dafür wird das System so eingestellt, dass jeder Heizkörper im Haus mit genau der Wärmemenge versorgt wird, die er benötigt - unabhängig davon, wie weit er von der Wärmequelle entfernt ist. Bei Heizungen ohne hydraulischen Abgleich wird die Heizenergie weniger effizient genutzt, weil Heizkörper, die näher am Kessel sind, heißer werden als solche, die weiter entfernt sind. Der hydraulische Abgleich reduziert so nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigert gleichzeitig den Wohnkomfort.
Die Energieeinsparverordnung gibt Werte zum Jahres-Primärenergiebedarf und zum Transmissionswärmeverlust vor, die ein Neubau einhalten muss. Wird ein bestehendes Gebäude so gut saniert, dass es die Werte und das in der EnEV geforderte Niveau eines Neubaus erreicht, werden die Investitionen zusätzlich von der KfW gefördert.
Unter Primärenergie versteht man den Energieinhalt eines Energieträgers am Ort seiner Förderung oder Gewinnung, also Brennholz im Wald, Erdgas und Rohöl am Bohrloch und Kohle im Bergwerk (und vor der Umwandlung in elektrischen Strom).
Der Primärenergiebedarf eines Systems umfasst zusätzlich zum eigentlichen Energiebedarf auch Hilfsenergien (wie elektrischen Strom für Pumpen) und die Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers benötigt wird.
Nutzt die Wärmeenergie der Sonne. Sie wird üblicherweise genutzt, um in Sonnenkollektoren Wasser für Heizung und Verbrauch zu erwärmen - im Gegensatz zur Photovoltaik, bei der aus der Lichtenergie der Sonne Strom erzeugt wird.
Wärmeenergie, die von beheizten Räumen nach außen "verloren" geht. Der Verlust ist abhängig von Wärmebrücken und undichten Stellen sowie von der Wärmeleitfähigkeit der Gebäudehülle. Für jedes Gebäude ist in der EnEV ein zulässiger Höchstwert vorgegeben. Je niedriger der Wert, desto besser ist das Haus isoliert.
Der Trinkwasserwärmebedarf ist die Energiemenge, die dem Trinkwasser zur Erwärmung zugeführt werden muss. Verluste bei der Energieumwandlung (z. B. Verluste des Heizkessels), der Verteilung und sonstige technische Verluste sind nicht enthalten. Er wird bei manchen Verfahren pauschal mit 12,5 kWh/m²a angesetzt. Dies entspricht einem Warmwasserbedarf von 23 l/Person/Tag.
Der U-Wert ist gleich dem Wärmedurchgangskoeffizient. Seine Einheit ist W / (m² x K). Je größer der U-Wert, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft eines Bauteiles.
Eine Wärmebrücke (oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen von Gebäuden, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die anderen Bauteile. Wärmebrücken sind energetische Schwachstellen in einer Baukonstruktion. Ihre Auswirkungen werden oft als Tauwasserschäden mit Schimmelpilzbildungen erkennbar.
Der Wärmedurchgangskoeffizient ist gleich dem U-Wert. Seine Einheit ist W / (m² x K). Je größer der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft eines Bauteiles.
Der Wärmedurchgangswiderstand ist der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten (=U-Wert). Seine Einheit ist (K x m²) / W. Je größer der Wärmedurchgangswiderstand, desto kleiner ist der zugehörige U-Wert (weil Kehrwert) und desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft eines Bauteiles.
Das Vermögen eines Stoffes, thermische Energie zu transportieren. Metalle, aber auch Stein und Beton sind gute Wärmeleiter, weshalb sie im Hausbau mit Glaswolle, Styropor oder Vakuumplatten gedämmt werden müssen. |
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